Momart

Momart

Momart liegt südöstlich von Bad König auf einer Hochfläche, abseits von Hektik und Verkehr und ist von beeindruckender Natur umgeben. Ein herrlicher Fernblick erschließt das wunderschöne Odenwaldpanorama. Die über 600 Jahre alte Momarter Eiche ist ein beliebter Anziehungspunkt für Wanderer und Jogger.


Geschichtliches
Als Flurname erscheint bereits 819 als Beginn bzw. als Ende der Grenze der Mark Michelstadt "a monte Mamenhart". Der Ort ist im Jahr 1321 als Maminhard und 1449 als Mommenhart in Urkunden erwähnt. Die Erzgruben bei Momart dienten 1576 zusammen mit denen von Mossau zur Versorgung des gräflichen erbachischen Hochofens in Rehbach. Auf Grund der hessischen Verwaltungsreform gehört Momart seit dem 1. Oktober 1971 als Stadtteil zu Bad König.

Quelle: wikipedia

in Zahlen

Einwohner: 359

Gemarkungsfläche: 527 ha

davon Waldfläche: 256 ha

Höhenlage: 360 m ü.d.M.

Entfernung nach Bad König: 2 km

(Stand: 31.12.2021)

Infotafel an der ehemaligen Momarter Eiche

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Blick auf die Reste der Momarter Eiche und die Infotafel

Die Infotafel wurde hergestellt aus dem Holz der 450 Jahre alten Momarter Eiche. Bereits nach dem Sturm Kyrill wurden von Otto Kredel aus einem abgebrochenen Ast einige Bretter geschnitten, aus denen nun von Schreiner Reiner Krauß eine große Holztafel hergestellt wurde. Nach einem Entwurf von Manfred Seeanner wurden von Daniel Becker vom Beruflichen Schulzentrum Odenwaldkreis (BSO) die stilisierte Eiche sowie aktualisierte Informationen in diese Holztafel gefräst. Den Schilderständer fertigte die Schreinerei Schneider-Hehn und die Mitarbeiter des Bauhofs stellten ihn auf.