schliessen Kontakt +49 (0)6063 / 5009-0

Nieder-Kinzig

Mit rund 800 Einwohnern hat der im mittleren Tal der Kinzig gelegene Stadtteil schon seit der Eingliederung in die Gemeinde Bad König Anteil an der positiven Entwicklung der Einwohnerzahl der Gesamtstadt. Die Grundstücke in dem  zuletzt erschlossenen Baugebiet „Im Fäßjeseck“ waren daher schnell vergeben. Eine gute Anbindung an die Verkehrswege im Mümlingtal und an die Einrichtungen der gerade vier Kilometer entfernten Kernstadt macht den Ort ebenso attraktiv wie die vorhandene örtliche Infrastruktur.  Der in der Mitte des Dorfes gelegene Evangelische Kindergarten leistet seit Jahren anerkannt gute Arbeit, ebenso wie der nur etwa zwei Kilometer entfernte städtische Kindergarten im Nachbarstadtteil Etzen-Gesäß.  

Für die Freizeitgestaltung bieten mehrere Vereine ihre Dienste an. Traditionsreich ist der Gesangverein „MGV Frohsinn 1888“, dessen gemischter Chor angesichts seiner ansprechenden Leistungen über die Grenzen von Bad König hinaus zu Gastauftritten eingeladen wird; für sportliche Betätigungen stellt die Sportgemeinschaft Nieder-Kinzig, ursprünglich eine Gründung für sportlich interessierte Frauen, inzwischen für Jung und Alt eine Plattform.  Den Schutz der Umwelt hat sich die örtliche Gruppe des Naturschutzbundes zur Aufgabe gemacht, die  mit der Ausgestaltung des 1. Mai-Festes, das mit einer Vogelstimmenwanderung eröffnet wird, und im Herbst mit dem Streuobstwiesentag den örtlichen Festkalender bereichert. Jüngstes Glied im Kreis der Vereine ist der Pétanque-Club, der sein Domizil neben dem Sportgelände und der für Feste und Feiern im Ort zur Verfügung stehenden Hans-Neidig-Halle im Jahr 2018 beziehen konnte. Eine junge und aktive Truppe stellt zudem die örtliche Feuerwehr, die ihre Schlagkraft durch die Zusammenlegung der Einsatzabteilungen der drei im Kinzigtal ansässigen Feuerwehrvereine verstärken konnte; der Bau eines neuen Feuerwehrhauses in zentraler Lage des Kinzigtales trägt dem Rechnung.

Das ganze Jahr über lädt zudem die abwechslungsreiche Landschaft rund um den Ort und das Kinzigtal zu Spaziergängen und ausgedehnteren Wanderungen ein, bei denen auch die Geschichte des Ortes erfahren werden kann. Oberhalb des Dorfes auf der Mönchshöhe  liegen zahlreiche Hügelgräber, die auf eine Besiedlung des Kinzigtals schon lange vor dem Beginn der Zeitrechnung verweisen. Auch die Römer konnten an der Landschaft Gefallen finden, wofür die in einer knappen Gehstunde bequem zu erreichende „Haselburg“, eine römische Villa,  Zeugnis ablegt. Erstmals urkundlich erwähnt wurde Nieder-Kinzig in einer Urkunde aus dem  Jahr 1408, allerdings finden wir auch in einer Urkunde im Lorscher Codex  aus dem Jahr 1012  „Kincicha“ als Grenzpunkt  angesprochen, womit jedenfalls das durch das Tal fließende Flüsschen, vielleicht aber auch bereits eine Ansiedlung gemeint war, die schon damals diesen Namen führte.

Link zu http://www.nieder-kinzig.de/