Abfall-Info /24 - Chip-Nachrüstung der Bio- und Papiertonnen


Wie angekündigt ist jetzt die Chip-Nachrüstung der Bio- und Papiertonnen im Rahmen der Systemumstellung angelaufen. Hierzu erhalten alle Eigentümer*innen von Grundstücken mit registrierten Mülltonnen ein Anschreiben, in dem darum gebeten wird, die vorhandenen Tonnen zu den im Brief genannten Terminen auf dem jeweiligen Grundstück zugänglich bereitzustellen.

Zu Adressaufklebern keine Rückmeldung erforderlich

Mit dem Schreiben wurden Adressaufkleber verschickt, die an den Tonnen zur eindeutigen Zuordnung angebracht werden sollen. In diesem Zusammenhang war bzw. ist in einem teilweise beigefügten Hinweisblatt die Bitte enthalten, sich telefonisch rückzumelden, falls weniger Tonnen als Aufkleber vorhanden sind. Dies ist aber nicht erforderlich. Nicht benötigte Aufkleber können ignoriert und einfach entsorgt werden. Die Aufkleber sind alle identisch und somit keinem bestimmten Tonnentyp zugeordnet. Die hierzu missverständliche Kommunikation bitten wir zu entschuldigen.

Chip-Nachrüstung hat mehrfachen Nutzen

Nach wie vor gibt es Rückfragen zu den Gründen des Chip-Einbaus. Wir haben darüber bereits in unserer Abfall-Info 1/23 informiert, die nach wie vor auf unserer Homepage (www.mzvo.de) zu finden ist. In erster Linie dienen die Chips der genauen Bestandsermittlung. Sowohl kaufmännisch für die Genauigkeit der Gebührenbescheide, als auch technisch für optimale Tourenplanungen ist diese digitale Erfassung von großem Nutzen. Darüber hinaus wird der Bürgerservice deutlich verbessert, da die Leerungen für jeden Behälter praktisch zeitgleich dokumentiert und bei Beschwerden oder Rückfragen nachverfolgt werden können. Und letztlich wird die Gebührengerechtigkeit erhöht, denn durch die elektronische Erkennung der registrierten Behälter am Sammelfahrzeug werden künftig „Schwarztonnen“, d.h. illegal oder mehrfach bereitgestellte Behälter, identifiziert und von der Leerung ausgeschlossen.

Zusätzliche Gebühren entstehen dadurch nicht. Auch für die verchippte Papiertonne ist keine neue Gebühr vorgesehen. Die Papiersammlung und -verwertung ist bereits Bestandteil der alljährlichen Kalkulation und fließt in die Restmüllgebühr mit ein.

Tausch defekter Tonnen erfolgt nach Dringlichkeit

Im Zusammenhang mit der Chip-Nachrüstung werden derzeit vermehrt defekte Tonnen zum Austausch gemeldet. Die damit verbundene gute gemeinte Absicht, dies noch vor bzw. mit dem Einbau der Chips durchzuführen, lässt sich leider in der Umstellungsphase aus Kapazitätsgründen nicht umsetzen. Oft handelt es sich bei den Defekten um Risse o.ä., so dass insbesondere die Papiertonnen bis auf Weiteres noch nutzbar sind. Der Austausch nicht mehr funktionsfähiger Papiertonnen wird je nach Dringlichkeit sukzessive erfolgen.

Weitere Informationen:
Abfallberatung MZVO                                                 06063/9319-21
                                                                                   www.mzvo.de