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Ober-Kinzig

Ober-Kinzig liegt nordwestlich von Bad König am Anfang des Kinziger Tales. Ganz in der Nähe befindet sich auch die sogenannte Haselburg, eine römische "villa rustica" aus dem 2. Jahrhundert nach Christus, die eine der größten wiederentdeckten römischen, nichtmilitärischen Anlagen hinter dem Limes ist. Gumpersberg ist ein Weiler, der auf der Ostseite des Höhenzuges, der sogenannten Böllsteiner Höhe, in unmittelbarer Nachbarschaft zu Ober-Kinzig liegt.


Geschichtliches
Ober-Kinzig wird bereits in einer Schenkungsurkunde an Seligenstadt am Ende des 9. Jahrhunderts n. Chr. als "Chinciheru marcu" erwähnt. Um 1400 wird es als Obere Kintzege und im Jahr 1424 als Oberkintzbich bezeichnet. In Ober-Kinzig war vom 15. bis 18. Jahrhundert ein Eisen- und Kupferwerk. Um deren Nutzung gab es Streit zwischen den Schenken von Erbach (1478) und zwischen Löwenstein und Erbach (um 1700). Auch Kalk wurde schon immer in Ober-Kinzig gewonnen, wovon heute noch die Kalköfen des Ortes zeugen. Auf Grund der hessischen Verwaltungsreform gehört Ober-Kinzig seit dem 1. Oktober 1971 als Stadtteil zu Bad König.